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Weißmehl

Weißmehl, oder Typenmehl, ist ein Mehl aus dem Kern des Getreidekorns, aus dem sogenannten "Mehlkörper". Es wird gewonnen, indem in der Mühle das Korn zwischen Walzen grob aufgebrochen wird und dann die zum Vorschein kommenden inneren Schichten des Korns ausgemahlen. Die Kleie und Randschichten des Korns werden durch feine Siebe ausgesiebt.
Dazu ist der Enzyklopädie-Artikel bei Wikipedia über Mühlen empfehlenswert.

Dabei enthält das Weizenmehl der Type 405 am wenigsten Anteile der mineralienreichen Getreideschale, das 550er Mehl etwas mehr, und das 1050er Weizenmehl von den hellen Weizenmehlen die meisten. Die Typenzahl eines Weizenmehls gibt nämlich an, wieviel Gramm Mineralstoffe auf 100 kg Getreide im Mehl vorhanden sind - bei einem 1050er Mehl wären dies z.b. 1050 Gramm.

Bio-Weißmehl wird nicht behandelt oder denaturiert, auch werden die Getreide-Inhaltsstoffe nicht zerstört: Es wird nur ein Teil des Korns, nämlich der Mehlkörper ohne den Keimling, ohne die sog. "Aleuronschicht" und ohne die Samenschale gemahlen. Dadurch sind im Weißmehl hauptsächlich Stärke (70%) und Eiweiß (sog. Gluten, ca. 14%) enthalten, und sehr wenige Vitamine und Ballaststoffe. Auch wenn "moderne Legenden" anderes behaupten: Bio-Weißmehl wird weder raffiniert, noch gebleicht, noch mit irgendwelcher Chemie behandelt. Die weiße Farbe des Mehles ist ganz natürlich, nachdem die dunklen Schalenanteile und Kleien herausgesiebt wurden.

Wir bekommen unsere Typenmehle von Paulicks Mühle (Bioland-Mühle) im Spreewald, das ist eine kleine Mühle mit 20 t Tagesleistung und Wasserantrieb.

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